Die Dreierbande

Markige und emanzipatorische Worte können nicht darüber hinwegtäuschen: Deutschland hängt, nach wie vor, an der Leine der USA. Und der neue Präsident der Weltmacht hat, unter dem Label „Amerika First“, die Leine noch einmal kräftig angezogen. Die Verweigerung des Handschlags gegenüber der deutschen Kanzlerin, Angela Merkel, bei deren ersten Besuch in den USA, ließ einiges ahnen. Einiges ahnen ließen aber auch etliche Plumpheiten der deutschen Politik, wie beispielsweise: „Trump sei ein Hassprediger“ (Zitat des jetzigen Bundespräsident Steinmeier als Außenminister). Und Merkel, die Deutschland mit ihren unseligen Alleingängen bezüglich der Flüchtlingspolitik ins Abseits geschossen hatte, ließ sich ihrerseits vernehmen: „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück weit vorbei“. Demgemäß forderte die oberste „Gut- Menschin in der Konsequenz: „Wir Europäer müssen unser Schicksal nun wirklich in die eigene Hand nehmen“.

„Wir Europäer?“ Dies zu sagen, dazu war die Kanzlerin nicht autorisiert. Längst ist Europa wegen Merkels destruktiver Zuwanderungspolitik auf Distanz gegangen und es hatte die moralingetränkten und wenig pragmatischen Vorstellungen der deutschen Politik als oberlehrerhafte, bevormundende Zumutung zurückgewiesen. Insbesondere die Visegrád-Staaten verweigerten sich dem caritativen Wahn der deutschen Welcome-Kanzlerin. So auch der jetzige US Präsident, Donald Trump. Er  hatte sich im Wahlkamp um das höchste Amt im Staate sehr eindeutig vernehmen lassen; “ sie, (die Deutschen)  haben die Person gewählt, die Deutschland ruiniert.“ (Statement von  9. Dezember 2015 auf Twitter über Merkels Flüchtlingspolitik und ihre Auszeichnung als „Person des Jahres“ 2015 des Magazins „Time“.)

Am 14. Juli 2017 stand Trump  militärisch grüßend als „US Commander in Chief“ und Ehrengast des Französischen Präsidenten Emmanuelle Macron auf einer Ehrentribüne in Paris. Der Anlass: die tradtionelle Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf dem Champs-Elysees. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten: Der bejubelte Vorbeimarsch von US Truppen in  Weltkriegsuniformen von 1917 zu Ehren des Eintritts der USA auf alliierter Seite in den Ersten Weltkrieg. Eine Symbolik, die Deutschland wieder einmal isoliert, mit Option für den Platz zwischen den Stühlen. Deutschland, als inspirativer Faktor in Europa, das war gestern.

Zwischenzeitlich dominiert wieder die nationalfranzösische Linie:. Die aufblühende Liebesbeziehung zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und US Präsident Trump ist angesichts Merkels frommer Sprüche ein deutliches Signal dafür. Ausgerechnet Macron, der noch kurz zuvor einen europäischen Finanzminister forderte und den Deutschen in Europa besondere finanzielle Leistungen abverlangte, modifizierte eine gemeinsame Feier des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg zu einer unmissverständlichen Ansage an den ehemaligen Feind. Dass Trump zudem Polen vor dem G20 Gipfel als Mittelpunkt Europas auf´s Stockerl hob, auch das sagt mehr, als einem lieb sein kann. So steht der Musterknabe BRD wieder einmal in der Strafecke.  Grob formuliert: Die  verkorksten Spinner sind mega out. Der politische Pragmatismus hat wieder das Sagen.

  • Zitatquelle:AH-American History C-PAN3-You Tube

  • Anm.: Jüngst standen die Deutschen Rücklagen im begehrlichen Fokus verschiedener Europäischer Länder und Emmanuel Macron forderte einen gemeinsamen Finanzminister für Deutschland und Frankreich, angeichts der zerrütteten Wirtschaftslage Frankreichs.. Wenn es so kommt, dann lassen sich die nationalistische Ambitionen der Grande Nation und die prächtigen  Paraden, die u. A. auch Siegesfeiern  über Deutschland veranstalten, besser finanzieren.

Trump sieht zudem in den „bad Germans“ schlechte Verbündete, weil sie den zugesagten Anteil zur gemeinsamen Verteidigung nicht zahlen wollen und deshalb, so folgert Trump, schulde Deutschland den USA sehr viel Geld. Wenn man da zusätzlich den amerikanischen Wirtschaftskrieg gegen Deutschland , ausgelöst durch den VW Skandal, gedanklich einordnet, dann kann man in Deutschland Palmwedel und Regenbogenfahnen allmählich beiseite legen und sich schon mal warm anziehen.

War also alles umsonst? Das Kriechen im Staube, die instrumentalisierbare Schuld- und Sühne Kultur, die Selbstverleugnung, die Zerstörung der eigenen Identität? Musste Deutschland denn in vorauseilendem Gehorsam als Nation Selbstmord betreiben und seinen Nachbarn die eigenen, bis ins  Absurde verzerrten, geschichtsbedingten Normen aufdrängen? Noch in den 50er und 60er Jaren des letzten Jahrhunderts, waren die Deutschen eine „hieb und stichfeste“ Allianz, im wahrsten Sinne des Wortes gewesen und deutsches Wesen und deutsche Standfestigkeit waren strategisch eingeplante Kriterien im Kalten Krieg.

Inzwischen ist die alte Bundesrepublik und die alte DDR zu einem  „heulenden und von Schuld zähneklappernden“ Deutschland zusammengewachsen., Eine Unzahl von ferngesteuerten Stiftungen, geneigten Historikern und einer gut disponierten Linken und die Eingriffsmöglicheiten der diskreten Besatzung, betreibt den systematischen und totalen Umbau der Gesellschaft und dabei ist der   bereits von Napoleon richtig erkannte Hang der Deutschen zur Selbstzerstörung, ausgesprochen hilfreich..

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Einzigartig, das Phänomen der „blinden Bereitwiligkeit“ der Deutschen, als Schlachtvieh in der Geschichte, immer wieder freiwillig den Metzger zu wählen.

Allerdings,  am Ende des Tages sind die Deutschen mit ihrem deformierten Selbstverständnis sgeradezu skuril und  als Partner im westlichen Bündnis gelten sie als wenig veläßlich.  Die sogenannten Geisteseliten haben das unerträglich dümmliche und von der Beatzung anerzogenen politische „Gutmenchengedusel“  kritiklos verinnerlicht (Beisp.Die ZEIT) und sind mit ihrem so penetrant naiven Vokscharakter absolut kritiklose „Follower“ der US Machtpolitik.

Für Deutschland ist nur eine Option vogesehen. Sie müssen ihre Tradition und ihre Geschichte restlos aufgeben und sich als gewachsene Gemeinschaft zerstreuen. Die Pointe dabei:  Der Morgenthauplan war zu keiner Zeit aufgehoben, er wurde vertagt, modifiziert und blieb Leitfaden für den Umgang mit den Deutschen. Wo man einst kastrieren wollte, wird ethnische Zerstörung betrieben, mittels organisierter „desidentifikation“. Wo man einst  Demontage betrieb, hat man umdisponiert und bedient sich der Deutschen, je nach Bearf.

Derzeit sind es die fanatische und USA-hörige Defenderin  Ursula von der Leyen, ausgestattet mit triebhaften Machtwillen bei reduziertem Intellekt, sowie der feiste Kanzleramtsminister Altmaier und Oberster Kapaun der Republik. Und dann ist da noch diese unselige Dame Merkel.

Fazit: Das sind die Gallionsfiguren eines verludernden Staatswesens. Ein unseliges Triumvirat im Kommandostand zur inneren Zertrümmerung des von aussen Bedrohten.

Ach ja, da wäre noch etwas: Ganz oben auf der Büchse der Pandora liegt noch die Feindstaatendoktrin der USA. Enthüllt hatte sie Edward Snowden. Diese Doktrin besagt, dass sich die USA, einen potentiellen Angriff auf Deutschland vorbehalten.

Doch – müssen die USA wirklich diese Doktrin noch weiter verfolgen? Wohl kaum, denn die Deutschen haben sich längst ihr Rückrat selber ausgebaut und auf die Parole verständigt:
„Mögen andere Politik betreiben und ihre Interessen wahren, du glückliches Deutschland kümmere dich um Deine Schwulen, Lesben und die Ehe für alle.“

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Titelbild: Die Dreierbande (inspiriert von dem Begiff  „Viererbande“ aus der Chinesischen Kulturrevolution).

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