Die Causa Strache: Gift und Dolch, Macht und der schmutzige Rechtsstaat.

Der moralische Verfall der Demokratie hat ein Stadium höchster sittlicher Verkommenheit erreicht, durchaus vergleichbar den Zuständen im Italien der Renaissance und den Machtkämpfen der Medici, wie sie der politische Philosoph Niccolo Machiavelli mit seinem literarischen Werk „der Fürst“ nachgezeichnet hat. Eine Anleitung zum Missbrauch von Macht und ein Handbuch für politischen Betrug und Intrige.

Lorenzo de’ Medici – Il Magnifico; Bildquelle: italy magazine

Solche Überlegungen kommen auf, wenn man die abenteuerliche Story verfolgt, mit der sich FPÖ Frontmann Heinz Christian Strache von politischen Feinden in abenteuerlicher Weise hatte aufs Kreuz legen lassen. Es ist gut zwei Jahre her, dass diese “politischen Feinde“ Strache in eine eigens für die Aktion angemietete und konspirativ-audivisuell präparierte Nobelfinka auf Ibiza gelockt hatte. Ein zusammen geschnittenes Video zeigt einen prahlerischen Strache, der angetrunken, wie er war, versuchte, eine höchst attraktive Russin zu beeindrucken, wie nützlich er ihr sein könne, wenn sie eine stattliche Spende an seine Partei tätigen würde und überhaupt.

Anmerkung: Strache: „Falle, Falle, eine eingefädelte Falle“. Gudenus widerspricht: „Des is koa Falle.“ Strache: „Eine Russin in dieser Liga hat koane schmutzigen Füß“.

Frau Gudenus: „Kann das eine Falle sein?“

In dieser Situation des Zweifels und der Unsicherheit versucht Stache,alles zuvor gesagte ungesagt zu machen und beginnt über angebliche Sex-G’schichten von Kanzler Kurz und Ex-Kanzler Kern zu reden. Er will wohl das zuvor Besprochene auf diese Weise relativieren. Weiters betont Strache immer wieder die Einhaltung der Österreichischen Gesetze. „Strache habe immer wieder die Gesetze betont, sei dann aber doch wieder umgefallen“. Quelle: Florian Klenk, Chefredakteur Falter (hat das gesamte Material gesehen)

Zurück zur Story: Der Zweck heiligt die Mittel, dachten sich die Hintermänner und Auftraggeber dieser konspirativ-linken Allianz. Im gleichen Zug spielten sie das Resultat dieser politischen Intrige, ein 6 stündiges Video, dem “Spiegel“ und der „Süddeutschen Zeitung“ zu. So wurde im konkreten Fall eine unsaubere Geschichte mit unsauberen Mitteln ans Tageslicht befördert. Die Protagonisten dieser Aktion hatten sich eine Story erschlichen, die nun mit lautem moralischen Getöse öffentlich gemacht wurde. Dabei wurden die Parteigänger des geprellten Strache, die FPÖ und darüberhinaus alle europäischen Rechtskonservativen in Bausch und Bogen in Sippenhaft genommen. Dass sich ganz nebenbei die Verursacher des Politkrimis der Verleitung zu einer Straftat schuldig gemacht hatten, war da nur ein kleiner Schönheitsfehler. Mittendrin, in undurchsichtiger Rolle, Jan Böhmermann, der das Video bereits im April kannte.

Dieser Skandal führt zu der Frage, darf man so agieren? Darf man Moral bzw. das, was man darunter versteht, mit unmoralischen und verwerflichen Mitteln herstellen? Hier ging es darum, einen politischen Feind unter Berufung auf politische Moral, in eine Falle zu locken und bedingungslos zu meucheln und das zur besten Wahlzeit. Die Spur führt nach jüngsten Erkenntnissen in linke deutsche Organisationen. In Kreise, die sich als erklärte Feinde der national-konservativen  politischen Kräfte aller nur möglichen Mittel bedienen.

So, wie sich derzeit in der investigativen Szene die ganze Sache darstellt ,war hier das als kompromisslos fanatisch beschriebene „Zentrum für politische Schönheit“ in Deutschland mit am Werk, schreibt die Bildzeitung  Erst wenn auch FPÖ Innenminister Kickl gehe, werde man sich deutlicher dazu äussern.  Das verlautete aus dem engeren Kreis des linksextremen Zentrums. Im Fokus auch ex Stasi-Mitarbeiterin  Anetta Kahane, von 1974 bis 1982 IM „Victoria“, heute Menschenrechtlerin in der mächtigen Amadeo Antonio Stiftung, die eng mit der Bundesregierung verflochten ist.

Quelle: Süddeutsche Zeitung/ Der Spiegel

Was auch immer derzeit an Vermutungen in den Medien angestellt wird, Fakt ist, dass  der rechtskonservative Wortführer Österreichs, mittels gekauften Komparsen in eine präparierte balearische Villa gelockt und zusammen mit einer attraktiven russisch sprechenden, angeblichen Milliardärin und etlichen Litern Schampus zum besoffenen Gockel auf einem politischen Misthaufen wurde.

Die versteckt aufgezeichneten sechs Stunden Videoaufnahmen wurden, wie gesagt, geplant und  kalkuliert, über die Schiene „Böhmermann“, „Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel“, just in Time, in den Medienmarkt eingeschleust.

Bildquelle: Pinterest

Aus den Trümmern der zerbröselnden deutschen Sozialisten meldet sich zuerst SPD Obfrau Nahles und setzt Empfehlungen an den österreichischen Bundeskanzler ab, wie der zu agieren habe. Mit anderen Worten, die deutsche Linke fordert Sippenhaft für den Koalitionspartner FPÖ. Der österreichische Bundeskanzler fühlt den Druck und knickt auch tatsächlich ein. Er zeigt no Standing, nimmt seinen Koalitionspartner in Kollektivhaftung und verkündet eingeschüchtert Neuwahlen, obwohl Vizekanzler Strache die volle Verantwortung für seine Verfehlung übernimmt. Binnen Stunden ist die Republik Österreich politisch destabilisiert.

Was die Linke betrifft, so wird die aus der Affäre langfristig wohl keinen politischen Nutzen ziehen. Fakt ist, sie hat Sargnägel für die Demokratie gestreut, das Volk aufgewiegelt und Österreich von Deutschland aus, in Brand gesetzt. Genauso, wie es der Hofnarr der Linken, Jan Böhmermann, bereits im April öffentlich versprochen hatte. Deutschland als grenzüberschreitender politischer Henker?

Stellt sich die Frage, woher wusste Böhmermann das? Der war wohl der erste, der das Video angeblich über ein Mitglied des Journalistenverbandes „Netzwerk“ erhalten hatte. Dem Verband „Netzwerk“ wird übrigens nachgesagt, daß er zum einen der Atlantikbrücke besonders nahe stehe und zum anderen wurden dem Netzwerk in der Vergangenheit aus den USA hohe Geldsummen angeboten, die es nach eigenem Bekunden selbstverständlich abgelehnt habe.

Eine inszenierte Schmutzkampagne hinterlässt gut verteilt Schmutz.  Jetzt liegt politischer Gestank in der Luft, denn der innere Frieden Österreichs ist verpestet. Und eine pauschal haftbar gemachte Partei wurde mit Gülle überschüttet. Aus investigativer Sicht könnte man die ganze Angelegenheit als eine professionelle und gelungene Aktion werten. Die Republik Österreich ist politisch destabilisiert, der Bundeskanzler schwächelt, die Rechtskonservativen sind diskreditiert und die Regierung ist zusammengebrochen. Ob nach dieser geheimdienstlich-linken “konzertierten“ Aktion die Rechtskonservativen bei den Europawahlen Federn lassen werden, wird sich zeigen.

Werden sich die Wähler zu Handpuppen geheimdienstlicher und linker Intrigen machen lassen?

Man darf gespannt sein.