Amazon Plattform mit gefakten Angeboten über und über verseucht

Bestellung von hochwertigen Markenprodukten bei Amazon ein Risiko? Ja, auf jeden Fall. Pleiten, Pech und Pannen für Amazon Kunden. Aufsichtsbehörden und Verbraucherschutzorganisationen kuschen und die Medien halten still, denn die Macht von Amazon ist gewaltig.

So sieht der Amazon Maktplatz für Betrüger aus: 9 (neun!!) Fakes auf einerAngebotsseite.
Und Amazon macht sich nicht einmaL die Mühe die Fakes zu löschen.

Die Rede ist von hochpreisiger Ware, von der man nicht weiss, ob es sich um Abschreibeposten handelt oder aber um Artikel, die ursprünglich hätten vernichtet werden sollen. Dergleichen wird auf dem Amazon Marktplatz zu reduzierten Preisen unter „gebraucht-wie-neu“ angeboten. Inzwischen mischen Betrüger auf diesem Amazon Marktplatz für Sonderangebote fleißig mit und locken mit Billigstangeboten für Premium-Ware.

Der Betrug: Computer und hochpreisige Markenbildschirme, wie die vom Premiumhersteller EIZO, werden von Betrügern unter Mißbrauch von etablierten Händleradressen auf dem Amazon Marktplatz zum Ramschpreis angeboten. Günstigstenfalls sind es aber auch boshafte Spaßvögel, die die Kaufstimmung aufheizen und eigentlich nur Spannung im Krteise der Schnäppchenjäger erzeugen wollen. Im Betrugsfall wird dem Kunden mitgeteilt, er möge den Kaufbetrag nicht über den Amazon Warenkorb zahlen, sondern auf ein eigens ausgewiesenes Konto.

Der Schnäppchenjäger vertraut blind auf Amazon, greift zu, zahlt den Preis und… das Geld ist weg.

Die Dunkelziffer der so geprellten ist hoch. Wie viel tausende Kunden bei derartigen Angeboten „nur“ ins Leere gegriffen haben, man kann es nur ahnen. Es sind jedenfalls nicht wenige, die im Vertrauen auf das Label Amazon Geld und Zeit verloren haben.

Und was tut Amazon? Augenscheinlich nichts.

Amazon hält sich bedeckt, lässt die Betrüger gewähren und leugnet sogar den organisierten Betrug. Ist das die Hilflosigkeit eines computer-gesteuerten Konsum-Monsters oder Fatalismus gegenüber Pleiten, Pech und Pannen?

In seiner Nebenmwirkung Schlimmstenfalls etwa ein Teil eines marktpsychologischen Konzeptes?

Die Amazon-Marktplatz-Händler sind arm ‚dran, stehen im Regen und werden von tausenden Bestellungen zugedeckt und durch unangenehmen Schriftverkehr mit wütenden Kunden blockiert. Nun haben diese Marktplatzhändler von Amazon zur Selbsthilfe gegriffen. Sie nehmen inzwischen nur noch direkte Bestellungen entgegen, um sich so vor der Bestell-Lawine zu schützen. Manche Kunden haben mehr als nur einmal ins Leere gegriffen. Amazon sitzt, versteckt hinter seinem Computersystem, das Thema aus und beantwortet die Reklamationen erboster Kunden mit computergenerierten und dementsprechend nichtssagenden Floskeln.

Es gibt keine persönliche Hilfe für spezielle Probleme. Am Ende des Tages endet alles, aber auch alles, im Computer und der verzweifelte Kunde dreht sich im Kreis. Das, was da bei Amazon abgeht, ist Turbokapitalismus in gnadenlosester Form.

Amazon setzt noch eiskalt eins drauf und ernennt sich selbst zum kundenfreundlichsten Dienstleister.

Welch ein Hohn. Ist das die Zukunft: „Vollautomatismus für ein halbautomatisieres Klientel?“ Das System „Amazon“ will sich keine Mitarbeiter leisten, keine Menschen, die entscheiden. Menschen die ein idividuelles Problem lösen können. Entscheider, die je nach Lage der Dinge, kulante Hilfe gewähren können. Menschen, von denen man sich beraten lassen kann? Schlimm, bei diesem System, es fehlt adäquater Käuferschutz, der Konzern hat seine eigenen Gesetze. Wer wollte wohl gegen diese Supermacht gerichtlich vorgehen. Amazon schreibt das Gesetz des Stärkeren.

Der Kunde ist diesem, von ausgebufften Anwälten konzipierten und weitgehend wasserdichten System zur Gewinnmaximierung wehrlos ausgeliefert, weil Schutzmechanismen, dem Zeitgeist entsprechend, entweder abgebaut oder nur noch nachlässig gehandhabt werden.

Die Machenschaften von Amazon erscheinen streckenweise geradezu sittenwidrgi. Doch der kleine Mann da draussen, der Kunde, klagt vergebens.

Wäre ich ein Masochist , dann würde ich in heiligem Zorn eine handfeste Wirtschaftskrise herbeiwünschen, die Konsum-Monstern, wie Amazon, das Fürchten lehren würde. Da ich aber immer noch mit Ratio gesegnet bin, werde ich in Zukunft wohl einen Anbieter wählen, der von Menschen betrieben wird und trotzdem ebenso preiswert ist, wie Amazon.

Stell Dir vor, es ist Prime Time bei Amazon und keiner geht mehr hin. Eine Vision, die, wenn der US-Riese so weiter macht, eines Tages wahr werden könnte.